WALL OF FAITH

Zeugnisse bewahren.

Glauben mehren

WALL OF FAITH

Zeugnisse & Gottesbegegnungen

Die "Wall of Faith" ist ein Meer aus Bilderrahmen im Flur des Gebetsraums. Wir haben Gebetserhörungen, Durchbrüche, Heilungen und Geschichten gesammelt, um damit nach und nach die Wand zu füllen.

Hier findest Du das digitale Pendant der Wall of Faith: Alle Geschichten aus dem Flur kannst Du hier nachlesen.


Du hast auch etwas erlebt, das du als Zeugnis weitergeben willst? Dann melde Dich bei uns!

Hepatitis C

Seit meinem vierten Lebensjahr war ich leberkrank und mit 23 Jahren infizierte ich mich zusätzlich mit dem Hepatitis C Virus, was 4 Jahre später rauskam. Inzwischen war ich Mutter von zwei kleinen Kindern und hatte laut meinem Arzt nur noch höchstens zwei Jahre zu leben. Jahre später unterzog ich mich einer Chemotherapie, die ich nach 30 Wochen abbrechen musste: nichts mehr zu machen, austherapiert.

Ein paar Monate später gab ich Jesus mein Leben und ein Jahr 


später bei meiner Geistestaufe waren alle Symptome auf einmal weg.  Die bleierne Müdigkeit und Depression verschwand nach über 40 Jahren. Ich konnte wieder normal essen, nur die Blutwerte waren noch nicht in Ordnung. Der letzte Schritt zur kompletten Heilung war durch Medikamente, die es mittlerweile gab. Ich wollte eigentlich nur noch Gott an meine Leber lassen, hatte dann einen tiefen Frieden über eine neue Therapie. Oft kann ich es nicht in Worte fassen, wie dankbar ich bin, dass ich lebe und es mir gut geht.

Neurodermitis

Ekzeme und überempfindliche Haut begleiten mich seit Geburt. 2011 erlebte ich einen Durchbruch: Gott zeigte mir Zusammenhänge zwischen geistlicher und körperlicher Gesundheit. Ich konnte Bindungen lösen, schlechtes Erbe abschneiden und innerhalb von 6 Monaten sah meine Haut makellos aus.

Mit der zweiten Schwangerschaft traten plötzlich Schübe auf, die nach der Geburt immer heftiger wurden. Es waren zwei Jahre Juckreizhölle, ohne Schlaf, ohne Ausweg.



Schließlilch kam ich die Hautklink in Heidelberg. Diagnose Gendefekt, keine Heilung. An meinem akut schlimmen Zustand sei ich selbst schuld, ich habe mich nicht richtig eingecremt. Ich war verletzt und wütend.

Gott half mir, Ärzten zu vergeben und Dinge anzunehmen, die gut waren. Ich durfte einige natürliche Gewohnheiten lernen und gleichzeitig die schlimmen Aussagen der Ärzte von mir weisen.

Heute sieht meine Haut (fast immer) toll aus. Ich hatte seit der Hautklinik keinen schlimmen Schub mehr. Das ist laut Diagnose so nicht vorgesehen ;) Ich danke Gott für jeden guten Hauttag!

Kinderwunsch

Als wir versuchten, Kinder zu bekommen, hat es eine ganze Weile nicht funktioniert. Bei einer Untersuchung kam die Diagnose heraus, dass es zwar nicht unmöglich, aber sehr schwierig ist. Der Arzt schlug eine Hormontherapie vor, die aber leider auch keinen Erfolg brachte.

An einem Tag gingen wir spazieren und legten Gott alles hin.

Wir beteten: „Auch wenn wir im Leben nur geistliche Eltern


sein werden, ist es ok.“ Es war ein trauriger Moment. Etwas später bekamen wir Besuch von einem Menschen, der eine besondere Rolle in unserem Leben spielte. Wir erzählten ihm von unseren Schwierigkeiten und er betete für uns.

Etwa ein bis zwei Wochen später begann die Schwangerschaft unserer ersten Tochter, zwei weitere Kinder sollten noch folgen.

Wir sind Gott so dankbar.

Vom Rebell zum Friedensstifter

Aufgewachsen in einer 8-köpfigen Pastorenfamilie, fing ich an mit zwölfeinhalb Jahren Zigaretten und Cannabis zu rauchen und betrank mich schließlich fast jedes Wochenende. Gewalt, Lügen und Diebstahl prägten meinen Alltag und führten dazu, dass der letzte funken Vertrauen zu Anderen und meinen Eltern erlisch.

Stets war ich auf der Suche nach Hoffnung, Freiheit, Heilung und tiefer ehrlicher Liebe und dachte ich würde es in der Hippie Szene und durch das Studium verschiedener Weltanschauungen finden. Stattdessen zerbrach mein Herz immer mehr an etlichen Beziehungen und an dem inneren Zwang zur „Selbstliebe“.

Gegen Ende meiner Zimmermannsausbildung ging ich mit meinem besten Freund nach Israel. Dort versuchte ich erneut mit spirituellen und praktischen Übungen Freiheit und Liebe zu finden, doch ich scheiterte.

In der Nacht vom 22. Dezember 2018 waren wir in der Wüste und ich war in tiefer Traurigkeit. Ich bekannte meinem Freund: „Ich schaffe es nicht allein!” Da begegnete mir auf einmal Gott übernatürlich und gewaltig. Ich konnte all die Tränen weinen, die ich 10 Jahre lang nicht weinen konnte. Nachdem mein Herz

dadurch reingewaschen war, sprachen wir die Heilung Gottes über meinen Leib und meinen Körper aus. Direkt darauf reinigte Gott meinen Körper von allem Dreck, der sich durch den über ein Jahrzehnt langen Drogenkonsum, angesammelt hatte. Schleim kam aus meiner Nase und Mund bis ich mich schließlich wie ein frisch geborenes Baby fühlte. Ab diesem Moment, war ich auch befreit von Pornografie, Kiffen, Rauchen und Alkohol.

Heute ist die Beziehung zu meinen Eltern so wie zu Anderen vollständig erneuert, frisch und voller Annahme. Ich habe keine einzige Abhängigkeit mehr in meinen Leben und lasse auch keine mehr zu.

Nun weiß und bekenne ich: „Jesus ist der Weg die Wahrheit und das Leben!“


Kommentar von der Schwester: 

Er ist mein jüngerer Bruder. Jahrelang haben meine Eltern, ich und Freunde für ihn gebetet. 2018 bekam ich in diesem Gebetsraum die Prophetie, dass Gott Heilung in meiner Familie schenkt.

Und das hat Er getan.

Deutliche Führung

Immer wieder in meinem Leben kämpfte ich mit dem Gefühl, nicht gesehen zu werden. Konkret ging es mir im Jahr 2012 so, als ich gerne in der Gemeinde Teil des Predigtteams werden wollte, aber natürlich mich nicht „aufdrängen“ wollte.

An einem Abend waren wir beim Leiter vom Predigtteam zu Besuch. Ich war aber zu ängstlich, ihn zu fragen.Am Tag darauf betete ich zu Gott. Am selbst Tag rief er mich an und fragte, ob ich

nicht Teil des Predigtteams werden möchte. Später erfuhr ich, dass am selben Tag – unabhängig voneinander – eine gemeinsame Freundin ihm geschrieben hatte, dass sie das Gefühl hat, ich solle auch predigen.

Nicht immer geht es so schnell. Aber Gott wusste, dass ich viel Ermutigung und ein deutliches Zeichen brauchen würde, um diesen Schritt zu wagen.

Eine gute Geburt

Wir erlebten die Geburt unseres Sohnes als sehr spannend. Nach einer Stunde im Kreißsaal kamen schon Presswehen. Allerdings war er nicht richtig ins Becken eingedreht, sodass nach erfolglosem Pressen Wehenhemmer verabreicht werden mussten.

Nach weiteren drei Stunden, in denen nichts passierte, kam die Oberärztin und drohte mit Kaiserschnitt oder zumindest Saugglocke, wenn in den nächsten Wehen nichts passieren würde.

Also beteten wir laut und sagten dem Baby, es solle sich schnell ins Becken drehen. Daraufhin gelang es der Oberärztin den Kopf von
Joshua ein wenig zu heben, sodass er sich richtig herum ins Becken drehte. Nach ein paar Presswehen war er auf der Welt.

Wir sind sicher, dass es Gottes Eingreifen war, das diese natürliche Geburt ohne schlimme Geburts­verletzungen möglich machte.

Grenzen setzen

Ich hatte mein Leben lang mit falschem Verant­wortungs-bewusstsein und Schuldgefühlen zu tun. Ich konnte schwer Neinsagen und hatte das Gefühl, die Welt retten zu müssen. Das machte mein Leben anstrengend und Beziehungen kompliziert.

Durch Gebetsseelsorge konnte ich erkennen, dass ich in meiner Familie immer die Last anderer zu meinen gemacht hatte und der Festlegung gefolgt bin: „Wenn ich nicht helfe, hilft keiner.“



Als ich meinen Eltern, Gott und mir selbst vergeben hatte, war ich frei, gute Grenzen für mich zu finden und zu kommunizieren. Dabei fühlte ich mich nicht mehr schlecht, sondern wusste, dass ich es wert bin, achtsam mit mir umzugehen.

Jetzt kann ich anders denken, fragen, was ich selbst brauche und sogar Menschen enttäuschen. Alles mit einem tiefen Frieden. Gott hat mich befreit von der Angst, nicht genug zu sein oder zu tun, sodass ich mehr in dem lebe, wozu Er mich erdacht hat.


Gebetsraumphobie

Der Gebetsraum hatte für mich immer die Ausstrahlung von „Kann ich nicht, bin ich nicht.“ Schon zu Beginn habe ich immer gesagt: „Ich bau ihn vielleicht aus, aber ich werde dort eher nicht sein“. Das empfundene Unvermögen, mit Gott allein stille Zeit genießen zu können, hat mich jahrelang gequält. Vor allem, wenn so ein Raum direkt vor der Nase sitzt.

In einem Prozess innerer Heilung durfte ich Wunden erkennen, Vergebung aussprechen, Schuld bekennen und ein neues JA dazu 

finden, wie Gott mich gemacht hat. Bewusst und nicht aus Versehen.

Ich durfte neue Freude entdecken darüber, dass ich Ihn vor allem im Moment des Weitergebens an andere erlebe. Daraus erwuchs der Wunsch, ein eigenes Lobpreisformat im Gebetsraum zu leiten. Also begann ich, Klavier zu lernen. Ganz simpel. 5 Akkorde.

Die Devotional-Stunden im Gebetsraum sind jetzt das Highlight meiner Woche. Habe ich eine Stunde für mich, ist 1h am Klavier im Gebetsraum meine liebste Wahl. (manchmal gewinnt auch das Sofa ;)

Chronische Magersucht

10 Jahre ohne Jesus, gefolgt von 10 Jahren mit Jesus an der Seite, im Kampf um Leben und Tod. In diesen 20 Jahren habe ich mir oft ein spontanes Heilungswunder gewünscht. Lange dachte ich, ich müsste einfach dankbar sein noch zu leben, was für die behandelnden Ärzte schon mehr als erstaunlich war. Immer wieder wollte ich mir ein freieres Leben erarbeiten und konnte doch nicht loslassen.

Als ich schließlich in den zwei folgenden Jahren meine Kontrolle, meinen Stolz und allen Schmerz an Jesus abgeben konnte, durfte ich in Gemeinschaft mit anderen Christen (Elija School) meine bitteren Wurzeln, Verurteilungen und getroffenen Schwüre erkennen, bekennen und wirklich frei werden.

Das hat auch den Durchbruch zu einem gesunden Körper bereitet,
den ich wieder spüren und genießen lernte. Die Zeit des Leidens und des Ringens war für mich notwendig, um demütig und ehrlich

vor Gott zu kommen. Erst in der Buße habe ich mein Herz für seine Liebe öffnen können. Ich habe ganzheitliche Heilung erfahren, nach der ich mich, seit ich denken konnte, gesehnt habe.

Nach Jahren voll Krankheit habe ich heute Energie für Aufgaben in meinem Leben, die mir wirklich Freude bereiten. Es kann immer Rückschläge geben, aber ich kenne nun meine Identität, habe gelernt zu kämpfen und weiß, dass Jesus Christus der Sieger ist. 


Ich will dich ermutigen: Gib nicht auf bei vermeintlich hoffnungsloser Diagnose! Zweifel nicht an dir, deinem Glauben oder an Gott! Auch kräfte-zehrende Arztbesuche und (Psycho-)Therapien bereiten den Boden für Gottes Wiederherstellung! Lass dich von anderen Christen ermutigen und entdecke die erneuernde Kraft der Buße! Auch nach 20 oder mehr Jahren können dein Körper und deine Seele geheilt werden!

Kopfschmerzen

Mein Sohn macht eine Ausbildung zum Schreiner. Er arbeitet gerade an seinem Gesellenstück und ist mega im Stress. Dann bekam er totale Kopfschmerzen und die Stirnhöhlen taten ihm weh. Oft liegt er bei solchen Beschwerden dann ein paar Tage flach.

Im Gebet hörte ich dann Matthäus 8,7. Als ich nachschlug, las ich:

„Jesus antwortete: ich werde kommen und ihn heilen.“

Wieder einmal war ich sprachlos und ergriffen von Jesus. Und natürlich gingen die Kopfschmerzen weg. Was Jesus zeigt, das tut er auch.

Bandscheibenvorfall

Bei dem ersten epicenter Heilungsabend 2015 in unserer Privatwohnung kam tatsächlich eine Frau und wollte Gebet für Ihren Rücken. Sie litt an den Folgen eines Bandscheibenvorfalls, hatte stündig Schmerzen. Wir haben gebetet, Hand aufgelegt.

Einige Wochen später hatten wir Post. Ein Brief von dieser Frau. Sie war schmerzfrei seit dem Gebetsabend. Wir waren alle sprachlos.

Danke Jesus!

Zigarettenfrei

Seit ich 18 bin, habe ich geraucht bis ungefähr 31. Dann wurde ich schwanger und es hat trotz schwierigen Anfangs geklappt, mit dem Rauchen aufzuhören. Dann habe ich sechs Jahre nicht geraucht. Jedoch durch familiäre Umstände, der Tod meiner Eltern, mittlerweile drei Kinder und gewisse Probleme in der Ehe habe wieder angefangen zu rauchen. Vom ersten Tag an habe ich es gehasst und wollten wieder aufhören, aber es funktionierte nicht.

Ich habe jede Woche aufgehört zu rauchen und habe natürlich nach einem halben Tag oder nach einem Tag wieder das Handtuch geworfen. Ich hatte das Gefühl, dass die Zigarette, mir total die Freiheit raubt!

Dann habe ich gefastet und dabei eine tiefere, ganz persönliche Beziehung zu Gott entwickelt. In dieser Zeit habe ich Gott wieder 

gebeten, mir zu helfen, mit dem Rauchen aufzuhören. Das hatte ich zuvor schon oft getan. Dieses Mal war es dann wirklich so, dass ich ganz klar hörte: „Bringe deine Zigaretten weg!“

Das tat ich dann auch. Seit diesem Moment habe ich keine Zigarette mehr angefasst. Und das größte und beste daran ist, dass ich in keinster Weise irgendwelche Entzugserscheinungen, Lustgefühle  oder Sehnsucht nach dem Rauchen hatte. Das hatte ich sonst immer ganz ganz extrem. Beim kleinsten Stress oder auch bei Gemütlichkeit verspürte ich sonst immer den Drang nach einer  Zigarette.

Nach dieser deutlichen Begegnung mit Gott war dieses Verlangen wie weggepustet. Ich freue mich heute immer noch daran und bin Gott dankbar, dass er unser Nicht-Aufgaben belohnt. Er kennt den rechten Zeitpunkt.

Tablette im Hals

In einem Hollandurlaube haben wir wegen eines Infekts Ibuprofen-Tabletten gekauft. Die Pillen waren dick wie eine Schokolinse und ließen sich nicht brechen. Mein Mann, der schon seit der Kindheit Schwierigkeiten beim Tablettenschlucken hat, nahm eine Tablette.

Sie blieb ihm mitten in der Speiseröhre hängen.

Er versucht über 30min lang, die Tablette heraus zu würgen. Er hatte großes Unwohlsein und Schmerzen.

Schließlich ging ich zu ihm ins Bad, legte meine Hand auf den Hals und befahl der Tablette jetzt in den Magen zu rutschen. Sofort löste sich die Tablette! Halleluja!

Kinderwunsch II

Nach einem Gottesdienst hatte ich den Eindruck zu einer Bekannten zu gehen, um für ihren Zyklus zu beten. Nach etwas Überwindung ging ich hin und sie empfing mein Gebet.

Als ich irgendwann wieder Kontakt mit ihr hatte, erzählte sie mir,

dass Sie und ihr Mann schon eine Weile versucht hatten, Kinder zu bekommen. Kurz nach meinem „Zyklusgebet“ ist sie tatsächlich schwanger geworden und jetzt Mutter einer gesunden Tochter.

Auch komische Eindrücke sind es Wert, ausgeführt zu werden.

Verantwortung

Ich habe mich immer schnell verantwortlich gefühlt. Ein Blick auf unaufgeräumtes Chaos (meins oder das anderer) und ich habe Stress empfunden: Ich weiß, ich kann das aufräumen, aber ich habe nicht die Kraft und Zeit dazu. Aber kein anderer wird es aufräumen also MUSS ich es machen.

Dieses MUSS zog viele Jahre an mir. Unausge­sprochene Urteile über andere Menschen habe ich gefällt, deren Freiheit als Faulheit interpretiert.

Schließlich durfte ich den Ort wechseln und Gott hat mich Stück für Stück an innere Festlegungen, Wunden und Urteile geführt. Ich durfte Vergebung aussprechen und Buße tun.

Heute nehme ich immer noch dasselbe wahr. Mein Auge hat sich nicht verändert ;) Aber es gibt kein inneres Müssen mehr, ich werde nicht mehr aufge­rieben, kann Nein sagen, liegen lassen, andere machen oder nicht machen lassen. Freiheit fetzt!

Vorgeburtliches Trauma

Als meine Mutter mit mir im 4. Monat schwanger war, verunglückte meine 1,5-jährige Schwester tödlich. Die schwere Trauer meiner Mutter hinterließ in mir ein Trauma. Ich zweifelte lange daran, dass ich wertvoll bin und dachte, wenn ich wie meine Schwester tot wäre, dann hätte ich Wert. Gott aber zeigte mir in meinem Leben seine große Liebe, sodass ich mich und mein Leben annehmen konnte. Auch konnte ich trotz Phasen von Depression meiner Berufung als „Mama-Sein“ als Krankenschwester mit Kindern nachgehen.

Ganz besonders war das Erlebnis 2017, da war ich 83 Jahre alt, als Gott nochmal allen Schmerz des vorgeburtlichen Traumas hervorholte und ich ihn bewusst ganz abgeben konnte. Ich wusste einfach, dass es nicht mein Schmerz ist, sondern der meiner Mutter. Er hat mich geheilt und heilt mich auch weiterhin an Körper, Seele und Geist. Das durfte ich z.B. an meinem Blutdruck erleben, der sich ganz ausglich, sodass ich fast alle Medikamente absetzen konnte.

Friedlicher Abschied

Meine Mutter bekam Brustkrebs. Später streute der Krebs in die Knochen, sodass der ganze Körper übersät war mit Knochenmetastasen. Ich erinnere mich noch gut an die Röntgenbilder, auf denen fast alles ganz schwarz war. Wer sich mit Knochenkrebs auskennt, weiß, dass dies höllische Schmerzen bereitet.

Meine Mutter, die ganz eng mit Jesus ging, hatte bis zum letzten Tag keine Schmerzen. Keine! Die Ärzte konnten sich das überhaupt nicht erklären. Meine Mutter musste keine Schmerzmittel nehmen und ist schließlich ganz friedlich eingeschlafen. Sie ist angekommen.

Danke Jesus für diesen Segen und dass ich das miterleben durfte.

Knochenschaden

Bei einem Schlittenunfall zog ich mir einen Trümmerbruch im Fuß  zu und kein kleiner Knochen stand noch da, wo er hingehörte. Nach einer OP hatte ich über zehn Jahre Schmerzen bei jedem einzelnen Schritt und der Fuß war steif.

Während einer Konferenz sollten wir unsere Hand auf die Körperstelle legen, die uns Schmerzen bereitet. Mir fiel mein Fuß nicht ein, dachte nur bei dem Gebet, dass mein Fuß eingeschlafen sei, weil er kribbelte.

Direkt im Anschluss rannte ich mit meiner Tochter über den Hof und bemerkte nicht einmal, dass ich das eigentlich gar nicht konnte.

Tage später, wieder zu Hause von der Konferenz, bemerkte ich erst, dass mein Fuß nicht mehr weh tat und ich ihn voll bewegen konnte.

Mir kamen die Tränen über diese Berührung, die mehr war als körperliche Heilung.